Stand: Januar/2010 | Hauptschule Hiltrup | Westfalenstraße 199 | 48165 Münster | Telefon 0 25 01 - 9 85 30


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Da hört der Spass auf
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Körperwelten – Kunstausstellung in Köln
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++ GANZ AKTUELL ++
HOZ – Hiltruper Online Zeitung – Wir suchen Nachwuchs ! ! !

Wir benötigen dringend Nachwuchs!!!
Bitte meldet euch bei uns! Ihr findet uns in der Regel Freitags in der 6. Stunde bei Frau Heyen in EG 24.

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++ 15.04.2010 ++
Eine Berufserfahrung der besonderen Art

Ich durfte mir selbst ein Bild von einem Drehtag machen, weil ich als Komparse bei einem Fernsehfilm mitwirken durfte.

Wer denkt, dass die großen Filmstars von heute, ihr Geld damit verdienen, dass die kurz vor die Kamera treten, etwas Sagen und dann fertig sind der liegt falsch!!

Mein Tag startete um 4 Uhr morgens: Aufstehen, kurz Frühstücken und dann zwei Stunden Autofahrt nach Köln. Um 7 Uhr war ich in der Kostümanprobe, danach direkt weiter zum Make-up Frisur richten, kurz ein Brötchen schnappen und ab in den Bus zum Drehort. Dass man vier Stunden warten muss, bis endlich einer kommt und dir sagt, was du machen sollst, nämlich drei schwere Koffer durchs Bild schleppen, das hat mich ziemlich irritiert. Nach dem sechsten Mal hin und her schleppen wird es langsam anstrengend. Und so geht das den ganzen Tag.

Manche haben vielleicht noch Glück wenn sie nur hin und her gehen müssen oder einfach nur freundlich schauen sollen, doch selbst diese wirklich einfachen Anweisungen werden auf die Dauer nervig. Dazu kommt, dass man von mehreren Regisseuren immer wieder wo anders hin gesetzt wird, was manchmal ziemlich verwirrend ist.

Aber wenn man die fertige Szene dann anschauen kann ist man stolz wie Oskar sich zu sehen, wie man einmal kurz durchs Bild huscht.

Alles in allem ist meine Erfahrung: Komparse oder Filmstar zu sein, ein „normaler“ Beruf, mit Höhen und Tiefen wie jeder andere auch.

Jeder der die Change dazu hat in einem Film mitzuspielen sollte sie nutzen. Und vielleicht hat man ja Glück und man bekommt direkt noch mal ein Angebot, als Komparse versteht sich.

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++ 16.04.2010 ++
AG’s (Arbeitsgemeinschaften) an unserer Schule

Es gibt eine Vielzahl von AG´ s an unserer Schule.

Eine davon ist die Ski AG die von Herrn Fugmann geleitet wird.

Die Ski AG trifft sich jeden Mittwoch von 15 Uhr bis 17 Uhr im Skikeller der Hauptschule Hiltrup. Im Skikeller der Schule stehen über 400 Paar Ski die von der AG aufwendig präpariert werden. Außerdem hat der Skikeller zahlreiche Skischuhe, Skistöcke und Skihelme. Der Verein SSSV wurde vor ca. 12 Jahren gegründet und später als AG an diese Schule gekoppelt, damit die Schüler der Hauptschule Hiltrup Skifreizeiten machen können.

7 Schüler arbeiten mit Herrn Fugmann, Frau Schleß und Herrn Kepp daran, die Skier instand zu halten, d.h. sie werden geschliffen, gewachst, poliert und eingestellt.
Dafür fährt die Ski AG alle 2 Jahre für eine Woche ins Sauerland zum Skifahren.

Das Ski Material wird aber auch von anderen Schulen und von Privatleuten ausgeliehen. Von diesem Geld werden Neuanschaffungen gemacht, damit das Material immer auf dem neuestem Stand ist.

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++ 22.01.2010 ++
Da hört der Spaß auf …

Klar hat man mal Lust ein bisschen Blödsinn zu machen, aber … vor kurzem wurde an unserer Schule ein Feuerlöscher benutzt, obwohl es nicht gebrannt hat.

Wisst ihr, dass…
• das Auffüllen eines einzigen Feuerlöschers mindestens 70 € kostet.
• die Riesenschweinerei entfernt werden muss, was mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist und viel Geld kostet.
Zum Glück konnte der Täter identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden. Dieser muss jetzt die Kosten aus der eigener Tasche bezahlen (das findet er bestimmt nicht spaßig).

Ist Euch eigentlich klar, was passieren kann wenn ein Brand entsteht und der Feuerlöscher leer ist?

Nach dreimaligem Einatmen von Brandrauch wird ein erwachsener Mensch bewusstlos, nach zwei weiteren Atemzügen tritt der Tod ein.
Im „leichtesten“ Fall würde nur ein Klassenraum beschädigt. Im „Extremfall“ könnte es Tote und Schwerverletzte geben.

Wir von der Schülerzeitung wollen in einer sicheren Schule unterrichtet werden und die meisten Schüler werden unserer Meinung sein, daher unser Appell: lasst diesen Blödsinn, da hört der Spaß auf!

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++ 21.01.2010 ++
Körperwelten

Wir Redakteure der HOZ haben am 15.11.2009 an der Pressekonferenz zur Ausstellung Körperwelten in Köln teilgenommen. Thema der Ausstellung ist „Eine Herzenssache“. In der Ausstellung werden Plastinate von toten Menschen ausgestellt, die zeigen, wie der Körper z.B. beim Sport, Tanzen, Schach spielen oder im Unterricht arbeitet. Das war für uns sehr interessant, auch wenn es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war. Plastination ist ein Vorgang, der es möglich macht, Körper zu Lehr- und Anschauungszwecken haltbar zu machen. Schülerzeitungen waren eingeladen, an einer Pressekonferenz teilzunehmen.

Pressekonferenz

Nachdem wir durch die Ausstellung gegangen waren und Fotos machen durften, startete um 12.00 Uhr die Pressekonferenz mit der Kuratorin Frau Dr. Angelina Whalley.
Die Fragen, die wir gestellt haben, hatten wir vorher in der Schule vorbereitet.

HOZ:
Für wen ist die Ausstellung?

Frau Dr. Whalley:
Die Ausstellung ist für jung und alt. Sie muss für Schulklassen einfach zu verstehen sein. Jedoch ansprechend für angehende Physiotherapeuten, Ärzte usw.

HOZ:
Woher stammen die Ideen zu den Körperwelten?

Frau Dr. Whalley:
Die Ideen stammen aus den 70er Jahren von Hern Dr. Gunther von Hagens. Er unterrichtete Anatomie an einer Universität. Er musste illustrierte Anatomieatlanten und Bildbände verwenden, um die Organe und Körpersysteme zu zeigen. Damals wurden menschliche Organe und Präparate in Kunststoffblöcken konserviert. Daher konnte man sie nicht anfassen, noch ihre Lange im Körper studieren. Deshalb versuchte er das Problem zu lösen, indem er den Kunststoff nicht außen um die Organe, sondern in die Organe hinein brachte. Die Studenten konnten mit diesen Plastinaten besser lernen und somit bessere Ärztinnen und Ärzte werden konnten. Die Hausmeister, Sekretärinnen und die Büroangestellten der Universität kamen öfters im Labor vorbei, weil sie von den Plastinaten fasziniert waren. Herr Gunther von Hagens begann darüber nachzudenken, wie man die Anatomie für Laien gestallten kann – und das führte zu den KÖRPERWELTEN. Diese Laienanatomie ist ganz anders als die Anatomie für Mediziner, weil sie interessant und dynamisch sein muss und beim Betrachten keine Angst machen soll. 

HOZ:
Wie finden Sie neue Spender für Ihre Ausstellungen?

Frau Dr. Whalley:
Anfang der 80er Jahre wurde das Körperspendeprogramm ins Leben gerufen. Bis heute sind über 10.000 Menschen in der Körperspendekartei verzeichnet. Wenn man sich dazu bereit erklärt sich ausstellen zu lassen, muss man sich dort melden und wird dann in die Kartei aufgenommen. In welcher Pose man später ausgestellt wird, weiß man vorher nicht.

HOZ:
Erfahren die Hinterbliebenen, welches der Plastinate ihr Angehöriger ist?

Frau Dr. Whalley:
Die Körperspender bleiben anonym und es werden weder Alter, Namen oder Geschichte angeben. Eine Wiedererkennung ist so gut wie ausgeschlossen.

HOZ:
Was kostet die Plastination eines Menschen und wie lange dauert sie.

Frau Dr. Whalley:
Sie kostet 50.000 € und man arbeitet ca. ein Jahr bzw. 1.500 Arbeitsstunden daran.

Oben ein paar Fotos für Euch.
Wenn Euch die Ausstellung interessiert, dann könnt Ihr sie in Bremen bis zum 28.05.2010 besuchen.

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Gesunde Lunge


Raucherlunge

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